Gottesdienste

23. Dezember 10:00 Uhr
(4. Sonntag im Advent)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
30. Dezember 10:00 Uhr
(1. So. n. Christfest)
kein Gottesdienst in Johannes
31. Dezember 17:00 Uhr
(Altjahresabend)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
01. Januar 18:00 Uhr
(Neujahr)
kein Gottesdienst in Johannes
06. Januar 10:00 Uhr
(Epiphanias)
Pfarrer i. R. Gottfried Brezger
kein Kindergottesdienst
13. Januar 10:00 Uhr
(1. Sonntag nach Epiphanias)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
13. Januar 11:30 Uhr
(1. Sonntag nach Epiphanias)
Familienkirche
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger und Team
20. Januar 10:00 Uhr
(2. Sonntag nach Epiphanias)
Superintendent Thomas Seibt
mit Kindergottesdienst
27. Januar 10:00 Uhr
(3. Sonntag nach Epiphanias)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
mit Kindergottesdienst

Gemeindebrief

Aktuelle Ausgabe
Dezember-Januar

Kirchenmusik

13. Januar 2019 18.00 Uhr
Liederabend

Asyl in der Kirche

„ ... ich war fremd und obdachlos und ihr habt mich aufgenommen...“ (Matthäus-Evangelium 25, 38) Im Gleichnis vom großen Weltgericht wird Jesus sichtbar in Menschen, die sich in einer konkreten Notsituation befinden. Ihm dienen heißt, ihnen beistehen. In der Johannes-Gemeinde geschieht das auch in der Arbeit für Flüchtlinge.

Seit vielen Jahren ist die Johannes-Gemeinde Mitglied bei „Asyl in der Kirche“.
Wie wichtig die Arbeit für die Menschen ist, die in unserer Stadt mit einer befristeten Duldung oder einem ungeklärten Aufenthaltsstatus leben, erfahren wir in der Gemeinde immer wieder aufs Neue, wenn es um konkrete Hilfe oder um ein Kirchenasyl geht. Vielen Menschen konnte durch die Zusammenarbeit engagierter Gemeindeglieder mit Anwälten und Asyl in der Kirche geholfen werden.
Aber auch für die Gemeinde ist der Einsatz für Asyl suchende Menschen eine Hilfe, denn wir nehmen das Leben in unserer Stadt aus einer anderen Perspektive wahr. In der Begegnung mit den Menschen, die hier Zuflucht suchen, erfahren wir etwas über die Lebensbedingungen in ihrer Heimat und die Gründe, die sie bewegen, die Heimat zu verlassen. Es sind manchmal unvorstellbare Lebensgeschichten, die sich in Deutschland im Leben in Abhängigkeit und Illegalität fortsetzen. Und dann ist da der Einblick in die komplizierte Gesetzgebung für Ausländer, die in der Praxis sehr unterschiedlich ausgelegt werden kann. Es ist oft ein langer und komplizierter juristischer Weg, aus der Illegalität zu einer Duldung oder einem Bleiberecht oder zu einer geregelten Rückkehr zu kommen.

Seit zwei Jahren besteht eine gute Kooperation mit dem Verein „Solwodi“, der sich für ausländische Frauen in Not einsetzt.