Gottesdienste

23. Dezember 10:00 Uhr
(4. Sonntag im Advent)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
30. Dezember 10:00 Uhr
(1. So. n. Christfest)
kein Gottesdienst in Johannes
31. Dezember 17:00 Uhr
(Altjahresabend)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
01. Januar 18:00 Uhr
(Neujahr)
kein Gottesdienst in Johannes
06. Januar 10:00 Uhr
(Epiphanias)
Pfarrer i. R. Gottfried Brezger
kein Kindergottesdienst
13. Januar 10:00 Uhr
(1. Sonntag nach Epiphanias)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
13. Januar 11:30 Uhr
(1. Sonntag nach Epiphanias)
Familienkirche
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger und Team
20. Januar 10:00 Uhr
(2. Sonntag nach Epiphanias)
Superintendent Thomas Seibt
mit Kindergottesdienst
27. Januar 10:00 Uhr
(3. Sonntag nach Epiphanias)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
mit Kindergottesdienst

Gemeindebrief

Aktuelle Ausgabe
Dezember-Januar

Kirchenmusik

13. Januar 2019 18.00 Uhr
Liederabend

Jesus, der Stern Davids - zum Grundgedanken des Bilds

Aus dem Himmel strahlt in unsere Welt voll Leid, Armut und Verfolgung der Stern Davids: Jesus, die aufgehende Sonne der Gerechtigkeit. Jesus ist das Licht, das von Gott in unser Leben scheint. Er zeigt uns die Nähe Gottes in den verschiedenen Situationen seines Lebens von der Geburt bis zum Tod, wie seine Jünger in den Evangelien erzählen. Sein Tod unter den Sündern offenbart seine Solidarität und Hingabe bis ans Ende. Deshalb hat Gott ihn auferweckt und erhöht zur Mitte des Universums: Seine Auferstehung wird in der Welt sichtbar in der Verwirklichung der Bergpredigt, die Jesu zentrale Botschaft vom Reich Gottes ist, denn dann geschieht Brotvermehrung unter allen Völkern und sitzen wir alle gemeinsam mit den Aposteln beim Abendmahl und stärken uns mit der Liebe des Leibes Christi, der für uns dahingegeben.

Zum Aufbau des Altarbilds

Gottfried Brezger

Blau ist der Bildgrund, tiefblau wie der Himmel, das Universum.
Daraus leuchten uns drei Sterne entgegen: rot, ocker, gelb. Je näher sie uns kommen, desto heller strahlt ihr Licht. 37 Bilder erzählen von Jesus, von seinem Leben und Wirken, von seinem Tod und von der Gegenwart des Auferstandenen. Was die Evangelien für ihr Leben bedeuten, das führen uns die Frauen von Octava Estacion vor Augen - so rufen sie auch in uns Bilder der Begegnung mit Jesus in Erinnerung oder stoßen uns dazu an. Die Anordnung der Bilder folgt nicht "europäischer Logik" sondern gestaltet die Szenenfolge aus dem Leben und Sterben Jesu frei. Außer den drei Sternen, die uns entgegen leuchten, erkenne ich im Ocker-Stern noch eine zweite Kompositions-Idee des Gesamtbilds: Die Vertikale - das Leben Jesu von der Taufe bis zum Kreuz - und die Horizontale - das Wunder der Gemeinschaft mit Jesus von der Sättigung vieler Menschen bis zum Abendmahl - bilden ein Kreuz. In der Mitte steht das Bild von der Bergpredigt. Wenn wir uns wie die Menschen, die sich um Jesus scharen - unter die sich wohl auch Matilde, Telenia, Marta, Dominga, Felicitá und die andern Frauen von Octava Estacion gemischt haben, von Jesus einladen lassen und seinen Worten zuhören, können auch wir erfahren, wie er mitten unter uns ist.