Gottesdienste

26. November 10:00 Uhr
(Ewigkeitssonntag)
Pfarrerinnen Heike Iber und Heidrun Miehe-Heger
mit Kindergottesdienst
03. Dezember 10:00 Uhr
(1. Advent)
Pfarrerin Heidrun Miehe-Heger
mit Kindergottesdienst

Gemeindebrief

Aktuelle Ausgabe
November

Kirchenmusik

17. Dezember 2017 18.00 Uhr
Jauchzet! Frohlocket!
14. Januar 2018 18.00 Uhr
Orgelkonzert

BIBELLAND an der JOHANNESKIRCHE Berlin-Lichterfelde

Biblische Geschichten sind unser größter Schatz. Wir wollen sie so anschaulich wie möglich erzählen und den Kindern helfen, sich ihre eigenen Vorstellungen von Land und Leuten zu bilden.

Das Land, in dem die Geschichten spielen, reicht vom Hermon und Libanongebirge im Norden bis zur Negev-Wüste im Süden, von Jaffa am Mittelmeer bis nach Amman im jordanischen Bergland. Der Grabenbruch des Jordans mit dem See Genezareth und dem tiefsten Punkt der Erde (-400m), dem Toten Meer gibt der Landschaft ihren besonderen Charakter.

Am Anfang (Frühjahr 2007) war es nur eine Idee entstanden im Kindergottesdienst-Team:
das kleine Stückchen Land (3,80 m x 10 m) an der Johanneskirche sollte zum BIBELLAND umgestaltet werden. Durch kleine Hügel und Senken sollte die Topographie vom See Genezareth bis zum Toten Meer nachgebildet werden und exemplarisch mit kleinen Pflanzen, die dort in den unterschiedlichen Klimazonen gedeihen, bepflanzt werden. So wird den Kindern (und nicht nur ihnen) das Land der biblischen Begegnungen und Geschichten erfahrbar. Die Sturmstillung auf dem See Genezareth kann mit Nussschalen nachgespielt werden, und bei der Pilgerfahrt des 12-jährigen Jesus von Nazareth zum Tempel in Jerusalem können die Kinder mitreisen. Es geht um Anschaulichkeit, nicht um detailgetreue Rekonstruktion.

Mit Kindern und Eltern zusammen wurde umgegraben und Erde wurde herangeschafft, um die Hügellandschaft zu modellieren. Aus Lehm wurden mit den Kindern Häuser, Dörfer und ein Modell des Tempels geformt. Ortstafeln dienen der Orientierung; darunter sind auch die von Jugendlichen aus der Partnergemeinde in Ramallah gestalteten arabischen Schriftzüge von Ramallah und Jerusalem.

Bevor das BIBELLAND im Herbst von den Blättern der alles überragenden Pappel zugedeckt wird, findet, begleitet von den biblischen Erzählungen, der Zug ins Exil statt: Was den Winter draußen nicht übersteht, wird im Kirchenkeller verwahrt, bis nach Ostern die Rückkehr aus dem Exil erfolgt mit dem Kyros-Edikt und dem Wiederaufbau des Tempels zu Zeiten von Haggai und Sacharja. So ist immer wieder neu Leben im BIBELLAND.

Gartenbauingenieurin Michaela Müller hilft bei der Auswahl der biblischen Pflanzen aus den 5 Vegetationszonen (1. Ebene am Meer und Jordantal, 2. fruchtbares Hügelland, 3. felsiges Bergland im Frühsommer, 4. Steppe, 5. Wüste) und bei der regelmäßig notwendigen gärtnerischen Pflege.

Das Kindergottesdienst-Team Johannes