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Fotos: Uwe Steinert

100 Jahre Johanneskirche

Wenn die Kirche erzählen könnte, was würde sie im Rückblick auf die Zeit berichten? Sie würde erzählen vom Anfang, von der Euphorie des Aufbruchs in den 1. Weltkrieg und der Suche nach Halt im Wort Gottes. Sie würde erzählen von der Seelennot der Menschen, von der Suche nach Trost und Orientierung in der Zeit des Nationalsozialismus und der Verfolgung von Menschen jüdischer Herkunft. Sie würde erzählen von den Gebeten, auch den stummen, in der Nachkriegszeit, vom Dank fürs Wiedersehen und die Bewahrung und vom Schmerz der Verluste und des Mangels. Sie würde erzählen von ihrer Umgestaltung, auch vom Wandel der Zeit, der Gottesdienste und Gemeindeleben prägte. Sie würde erzählen von festlichen Gottesdiensten, herrlichen Konzerten, von gelebter Ökumene mit der katholischen Gemeinde, mit den Geschwistern aus Ramallah und Freunden in Israel, mit Schwester Karoline Mayer und ihren Mitarbeitenden. Sie würde erzählen von erwartungsvollen und von gelangweilten Konfirmandinnen und Konfirmanden, von Eltern, die ihre Kinder zur Taufe trugen und Ehepaaren, die sich ihr Ja zusprachen. Auch von Abschieden in tiefer Trauer würde sie erzählen und von den Mitarbeitenden, die ehren- und hauptamtlich in christlicher Verantwortung dem Wort „Gott ist die Liebe“ aus dem 1. Johannesbrief eine lebendige Gestalt gaben.
 
Vieles davon ist nachzulesen in der umfangreichen Festschrift (100 Jahre Nachbarschaft) zur hundertjährigen Geschichte der Johanneskirche und ihrer Gemeinde, die im Gemeindebüro erworben werden kann.
 
Vergangenheit und Gegenwart wurden in der Festzeit vom 31.Oktober 2014 bis zum 24. Juni 2015 ausgiebig bedacht und gefeiert

  • mit einem Festkonzert mit dem Te Deum unter der Leitung der Kantorin Bettina Heuer-Uharek sowie
  • dem Festgottesdienst, in dem Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge predigte (Hyperlink) und
  • Pfarrer Imad Haddad, Pfarrer der Church of Hope in Ramallah, ein Grußwort sprach.

 
In der Predigtreihe mit dem Titel WORT und TON kamen die Ich-bin-Worte des Johannes-Evangeliums in der Vertonung von Gottfried Brezger zur Sprache und zu Gehör.
 
Mit dem Musical „Die Kirchenmaus“ feierten die Kinder der Clemens-Brentano-Schule unter der Leitung ihrer Lehrerin Elisabeth Arend den Geburtstag der Johanneskirche mit der Gemeinde.
 
Und in zwei Vorträgen zum Kirchbau und zum sozialen Raum, in dem die Kirche steht, wurden die Innenansicht des Bauwerks und die Umgebung, die von der Kirche geprägt wird, in den Blick genommen.

 

Letzte Änderung am: 11.06.2019