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RSSPrint

Partnerschaften

In der Ökumene und Partnerschaft sind wir verbunden mit der katholischen Nachbargemeinde Heilige Familie  mit der Ev. Kirchengemeinde Zur frohen Botschaft in Berlin-Karlshorst* und mit der palästinensischen Ev. Luth. Church of Hope in Ramallah.

* seit 2001 Teil der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg

Zur frohen Botschaft Karlshorst

Fünfzehn Jahre nach Gründung des Villenvororts Karlshorst wurde im Mai 1910 die evangelische Kirche geweiht. Bereits im ersten Weltkrieg bekam der Kirchenbau die Folgen des Krieges zu spüren, als im Jahr 1917 die Bronzeglocken abgeliefert werden mussten. Tiefer war der Einschnitt des zweiten Weltkriegs. Durch Bombenangriffe und Granatbeschuss wurde die Kirche beschädigt. Nachdem wenige hundert Meter von der Kirche entfernt die Kriegshandlungen durch die bedingungslose Kapitulation im Offizierskasino der Pionierschule der Wehrmacht zu Ende gingen, musste wenige Tage später der größte Teil der deutschen Bevölkerung Karlshorst verlassen.

Die sowjetische Armee nutzte die Kirche dann 10 Jahre lang als Speicher und Pferdestall. Im Mai 1955 wurde die Kirche an die Kirchengemeinde zurückgegeben und nach ersten Renovierungsmaßnahmen am 15. Juli 1956 durch Bischof Dibelius gewidmet. Die Kirche erhielt nun den Namen "Zur frohen Botschaft".
Ein weiterer Meilenstein war das Jahr 1960: Nachdem die alte Orgel den Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit zum Opfer fiel, erhielt die Kirche die Orgel, die in der berühmten Orgelwerkstatt von Johann Peter Migend im Jahr 1755 für Prinzessin Anna Amalia von Preußen, die jüngste Schwester von Friedrich II., erbaut wurde. Diese mit Abstand bedeutendste und wertvollste historische Orgel in Berlin zieht seither Künstler und Liebhaber aus aller Welt nach Karlshorst.

Seit Abschluss der Renovierung des Kircheninneren im Jahr 1994 präsentiert sich die Kirche in Karlshorst wieder in ihrer ganzen Schönheit.

Die Kirche ist heute Mittelpunkt des Pfarrbezirks Süd unserer Paul-Gerhardt-Gemeinde. Die Kirche bildet ein Ensemble mit einem angrenzenden Gemeinderaum und dem Gemeindebüro des Bezirks Karlshorst. Ein Gemeindesaal befindet sich im Lothar-Kreyssig-Haus in der Lehndorffstraße 11-15 über dem evangelischen Kindergarten.

Partnerschaft mit der Church of Hope, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Ramallah

Die Partnerschaft zur Church of Hope besteht seit vielen Jahren und verbindet und mit den Christinnen und Christen in Palästina. In der Auseinandersetzung mit der politischen Situation sowie in der Anteilnahme an der bedrückenden Lebenssituation unter der israelischen Besatzung, in Gottesdiensten und Fürbitte und in persönlichen Beziehungen und Freundschaften wird diese Verbundenheit der Gemeinden gelebt.

In den vergangenen Jahren (2001, 2003, 2005, 2007) haben Jugendliche aus Ramallah Jugendliche in unserer Gemeinde besucht und im interkulturellen Lernen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im alltäglichen Leben und in Gedanken und Überzeugungen herausgearbeitet. 2006 hat eine Gruppe unserer Gemeinde die Church of Hope in Ramallah besucht.

Am 1.Advent feiern wir einen Partnerschaftsgottesdienst

Cristo Vive in Santiago de Chile

„Christus lebt im Teilen des Brotes“ (Logo von Cristo Vive)Schwester Karoline Mayer lebt und arbeitet als ehemalige Ordensschwester der Steyler Mission seit mehr als 40 Jahren in den Elendsvierteln in Santiago de Chile.Die Gegenwart Jesu in der Liebe und im Einsatz für die Armen sichtbar und spürbar werden zu lassen, ist ihr Anliegen und das ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So hat sie in den ersten Jahren ihrer Tätigkeit Frauenwerkstätten gegründet, in denen die Frauen durch Textilarbeiten ein eigenes Auskommen verdienten.

Das Altarbild in der Johanneskirche war das erste große Werk der Frauen. Inzwischen hat Karoline Mayer mit dem Verein Cristo Vive in den Armenvierteln Santiagos ein Sozialwerk gegründet, das medizinische Ambulatorien, Kindergärten, eine Schwesternschule, Ausbildungswerkstätten und ein Therapiehaus für Drogenabhängige umfasst. In Cuzco in Peru und in Cochabamba in Bolivien gibt es ebenfalls Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Cristo Vive, die in Projekten für die Armen arbeiten.

Zu Cristo Vive Europa gehören die Unterstützerinnen und Unterstützer der Arbeit von Schwester Karoline, die die Arbeit von Christo Vive in Chile, Bolivien und Peru in Europa bekannt machen und um Unterstützung werben. Die Johannes-Gemeinde ist Mitglied von Cristo Vive Europa.
Cristo Vive hat auch einen Freiwilligendienst, für das sich Jugendliche ab 18 Jahren bewerben können.

Mehr Informationen gibt es unter www.cristovive.de

Letzte Änderung am: 16.06.2019